50 Jahre auf der Zadatta auf dem Kristberg (07.09.2013)

Adolf Zudrell lebt ganzjährig seit 1963, somit 50 Jahre, auf der Zadatta am Kristberg. Im Oktober 1963 ist Adolf Zudrell mit 4 Personen in der Zadatta Imbis Stube eingekehrt um etwas zu trinken. Beim Hinausgehen sprach Maria und Rosa Ruider Adolf Zudrell an, ob er die Zadatta Imbis Stube weiterführen möchte. Adolf Zudrell war sehr überrascht über diese Einladung. Adolf Zudrell sagte „Ich habe noch nie gehört, dass Ihr an einen Verkauf Eurer Zadatta Imbis Stube denkt“. Da erzählte Maria Ruider von Ihrem Däta (Vater), wie er im Jahr 1914 die Zadatta mit ca. 7,5 ha kaufte. Der Maißäs und das Grundstück „Zadatta“ wurde nur im Sommer, wie eine Alpe, genutzt.

Alte Aufnahmen vom Panoramagasthof Kristberg

Maria und Rosa Ruider hatten damals eine Kuh mit Kalb und einige Hühner mit auf den Kristberg gebracht. Schon bald (ca. 1920)  kamen Wanderer vorbei, welch nach einem Glas Milch und Spiegeleiern mit Brot fragten. Da dies immer öfters geschah, haben die beiden Geschwister Ruider bei der Bezirkshauptmannschaft Bludenz einen Imbiss angemeldet.

Alte Aufnahmen vom Panoramagasthof Kristberg

Adolf Zudrell übernahm im Oktober 1963, per Handschlag, die Zadatta Imbis Stube. Auf Wunsch von Maria und Rosa Ruider sollte Adolf Zudrell am 5 Februar 1964, den St. Agatha Tag, das erste Mal selber wirten. Adolf sagte daraufhin „Wir haben ja noch gar keinen Kaufvertrag gemacht!“. Die Geschwister Ruider antworteten darauf „Der Handschlag reicht doch aus!“. Und so hat Adolf Zudrell mit seinen beiden Schwestern Katharina und Barbara am  5 Februar 1964, dem St. Agatha Tag, das erste Mal selber gewirtet. Erst am 17. Februar 1964 wurde mit den Geschwistern Ruider der Kaufvertrag aufgesetzt und unterzeichnet.

Alte Aufnahmen vom Panoramagasthof Kristberg

Damals im Winter, war Adolf Zudrell als Bäcker in Dornbirn beschäftigt. Ab dem Sommer 1964 war Adolf Zudrell dann nur noch auf dem Kristberg „Zadatta“ tätig.

1967 heiratete Adolf Zudrell seine liebe Frau Roswitha, welche ihn fortan tatkräftig unterstützte.

Schon bald begann sich eine neue Ära für das Kristberggebiet abzuzeichnen. Der rührige Gastwirt vergrößerte den nun in „Gasthof Kristberg“ umbenannten Gastronomiebetrieb, wobei er Voraussetzungen für die Beherbergung von 28 Gästen schuf. Gutbürgerliche Gastronomie und Lifterschließung brachten vermehrt Touristen auf den Kristberg, auch im Winter. Im Eröffnungsjahr 1964 installierte Adolf Zudrell auch gleich einen sogenannten „Hauslift“ und 1967 der erste supermoderne Doppelmayer-Schilift, der sofort vom skibegeisterten Publikum aus nah und fern angenommen wurde.

Die stetig steigende Beliebtheit des Gasthofs Kristberg als winterliches Ausflugsziel mit der Möglichkeit zum Skifahren machte sogar die Erstellung eines zweiten Schiliftes im Jahr 1972 nötig und 1977 eine Langlauf- und Skiwanderloipe. Im Jahre 1974 übergab Adolf Zudrell die beiden Skilifte „Kristberg“ und „Sattel“ und 1979 das Inventar für die Panoramaloipe an die Montafoner Kristbergbahn. Durch diesen wichtigen Schritt entstand für die Gäste ein Komplettangebot unter einer Federführung, dem Team der Montafoner Kristbergbahn, die 1988 eine 35 Personen Gondelbahn in Betrieb nahm. Roswitha & Adolf Zudrell mit Familie engagierten sich nun verstärkt für das gastronomische Angebot vom Gasthof Kristberg.

Qualitätsbewusstsein im Service für den Gast: Der Panoramagasthof Kristberg bietet heute Komfortzimmer für 33 Personen an und gemeinsam mit Privatvermietern können max. 39 Personen das „Lebensglück Kristberg“ genießen.

Panoramagasthof Kristberg in der Naturzeit

Download „50 Jahre auf der Zadatta auf dem Kristberg (PDF Datei)“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert